Leitfaden
1. Hilfe Hund
Notfallversorgung
Hausapotheke
Ihre Hausapotheke sollte zur Notfallversorgung Ihres Hundes folgendes enthalten:
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- Zeckenzange
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- Pfotenschutz
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- elastische Binde
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- Dreiecktuch
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- Brandwundenpäckchen
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- 2 Mullbinden
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- breites Leukoplast
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- Schere mit abgerundeten Spitzen
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- Pinzette
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- 0,9 % Kochsalzlösung (Apotheke / zum Spülen der Augen bei Verletzungen)
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- Vaseline (Apotheke)
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- Pfotenschutzemulsion (Tierarzt)
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- Elektolytpaste (Tierarzt / Kreislaufstabilisierung)
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- Notfalltropfen (Apotheke / Bachblüten)
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- Kohletabletten bzw. Podophyllum peltatum D4 Kügelchen (Apotheke / Durchfall)
Verwenden Sie nicht die Medikamente, die Ihnen Ihr Hausarzt für Sie selber verschrieben hat, für Ihren Hund:
sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die benötigten Medikamente für Ihren Hund vorher mit Ihm ab.
VORSICHT –
der unsachgemäße Gebrauch von Medikamenten, die nicht extra für Ihren Hund bestimmt sind, kann zu schweren Nebenwirkungen und Schäden führen,
aus diesem Grund sind bewußt keine Medikamente für die entsprechenden Krankheits-bilder aufgeführt.
Dies ist nur ein Leitfaden für eine eventuelle Notfallversorgung. Dieser Leitfaden kann und darf keinesfalls die Konsultation eines Tierarztes, die Diagnose durch einen Tierarzt und die Behandlung durch einen Tierarzt ersetzen.
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Medikamentenverabreichung
Tabletten
Der einfachste Weg seinem Hund Tabletten zu verabreichen, ist es dem Hund beizubringen, daß Tabletten etwas Positives sind.
Kein Hund hat Probleme damit, Vitamintabletten, Hundedrops und ähnliches zu fressen. Wir brauchen also unserem Hund nach einer Übung nur immer wieder mal Vitamintabletten als Belohnung geben, diese ab und zu einmal durch eine Kohletablette ersetzen und er wird im laufe der Zeit lernen alle angebotenen Tabletten als Belohnung zu empfinden. Dies setzt jedoch voraus, daß wir dies gezielt mit dem Hund üben und dies nicht erst dann, wenn er wirklich einmal Tabletten einnehmen muß.
Sie können versuchen Tabletten in Leberwurst, Dosenfutter oder ähnlichem zu verstecken und ihrem Hund anzubieten.
Meist funktioniert dieser Trick auch einige Male, jedoch haben die Hunde relativ schnell rausgefunden, daß man die Tablette auch wieder ausspucken kann.
Besser ist es deshalb, die Tablette in der Leberwurst zu verstecken, das Maul des Hundes zu öffnen und die Tablettenpackung tief in den Rachen zu schieben. Anschließend wird das Maul wieder zugehalten, bis der Hund geschluckt hat.
Sie können dies selbstverständlich auch ohne Leberwurst machen, dann sollte ihr Hund jedoch relativ stillhalten, damit sie die Tablette auch weit genug im Rachen plazieren können.
Tropfen/Salbe
Maul
Zur Verabreichung von Tropfen/Salbe wird einfach das Maul umfaßt, die Lefze auf einer Seite heruntergezogen und in diese Lefzenfalte die Flüssigkeit eingeträufelt/der Salbenstrang eingegeben.
Der Hund wird anschließen automatisch die Flüssigkeit abschlucken bzw. die Salbe abschlecken.
Wenn Sie alleine Tropfen/Salbe verabreichen wollen, geht dies einfacher, indem Sie den Hund auf die Seite legen und die Tropfen/Salbe wie oben beschrieben einträufeln.
Sie können auch eine Spritze hierfür verwenden, dann aber darauf achten das die Flüssigkeit nicht in den Rachen hineingespritzt wird, sonst könnte diese in der Luftröhre landen.

Augen
Augentropfen sollten Sie grundsätzlich nur dem liegenden Hund verabreichen, da er hierbei bedeutend ruhiger ist und die Gefahr einer Augenverletzung bedeutend geringer ist. Verwenden Sie immer nur Spritzen oder Medikamententuben mit abgerundeter Spitze.
Das Lid wird leicht heruntergezogen und die Flüssigkeit eingeträufelt. Anschließend das Lid wieder schließen und bei Bedarf die Flüssigkeit oder Salbe, bei geschlossenem Lid, leicht verreiben.
Ohren
Ohrentropfen immer dem sitzenden Hund verabreichen, damit die Flüssigkeit auch das innere Ohr erreichen kann. Träufeln Sie die Flüssigkeit ein, halten Sie den Hund still und verschließen Sie das Ohr für einige Sekunden. Meist wird sich der Hund anschließend schütteln, was keineswegs schadet. Erstens wird hierbei die Flüssigkeit noch besser im Ohr verteilt und zweitens wird mit der heraus geschüttelten Flüssigkeit auch der Ohrendreck heraus geschüttelt.
Salbe immer nur mit den Fingern in das Ohr einreiben. Verwenden Sie hierfür keine Wattestäbchen, Sie könnten sonst das Innenohr verletzen. Salbe wird zudem meist für den äußeren Ohrbereich verwendet, so daß das Einmassieren mit den Fingern durchaus ausreicht.
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Kreislaufkontrolle
Den Kreislauf des Hundes/ ihres Hundes sollten Sie von Zeit zu Zeit kontrollieren, um den normalen Kreislaufzustand ihres Hundes zu kennen. Nur so können Sie bei etwaigen Krankheitssymptomen Veränderungen des Kreislaufs feststellen.
Um den Kreislauf des Hundes zu kontrollieren, wird eine einfache Blutdruck und Pulskontrolle durchgeführt.
Zwei Möglichkeiten bestehen auch für den Laien den Kreislauf des Hundes zu kontrollieren.
Ziehen Sie ein Lid des Hundes leicht nach unten und kontrollieren Sie die Färbung der Bindehaut. Die normale Färbung der Bindehaut sollte rosa sein. Dunkelrote Färbung der Bindehaut deutet auf hohen Blutdruck - blaßrosarote Färbung auf niedrigen Blutdruck.
Beide Aussagen sind jedoch mit Vorsicht zu bewerten. Viele Hunderassen leiden an einer chronischen Bindehautentzündung (dunkelrot), bedingt durch das zuchtbedingte Herabhängen der Augenlider. Die Bindehaut wird bei diesen Rassen ständig gereizt und entzündet sich somit dauernd. Abhilfe kann hier nur eine Operation verschaffen.
Die zweite Möglichkeit ist sicherer, jedoch bei manchen Hunden nur schwer zu erkennen.
Öffnen Sie leicht das Maul des Hundes und drücken Sie mit einem Finger kurz aber kräftig auf das Zahnfleisch und lassen Sie dann schnell wieder los. Die Druckstelle sollte sich durch den Druck weiß färben und anschließend relativ schnell wieder die ursprüngliche Färbung annehmen. Langsames Füllen der Druckstelle deutet auf niedrigen Blutdruck, extrem schnelles Füllen auf hohen Blutdruck.
Schwierig wird diese Methode bei Hunden mit schwarzem oder sehr dunklem Zahnfleisch.
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Pulskontrolle
Der Puls des Hundes liegt in der Regel bei 70 bis 160 Schlägen pro Minute. Bei Welpen kann die Pulsfrequenz durchaus bis 220 pro Minute betragen.
Auch hier ist eine sporadische Pulskontrolle Voraussetzung für eine konkrete Pulsbestimmung im Krankheitsfall. Hierbei sollten Sie den Puls in Ruhe, nach Bewegung, in Aufregung etc. messen um den normalen Puls ihres Hundes zu kennen.
Falls Sie Unregelmäßigkeiten im Pulsschlag feststellen – dies ist im Gegensatz zum Menschen beim Hund durchaus normal.
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- Legen Sie ihren Hund auf die Seite und legen Sie ihre Finger auf die Innenseite des Oberschenkels direkt unterhalb des Hüftgelenks.
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- Tasten Sie solange bis Sie die Arterie gefunden haben (fühlt sich wie eine dicke Sehne an)

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- Zählen Sie 15 Sekunden lang den Puls ihres Hundes und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 4
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Fiebermessen
Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt bei 38,3 bis 39 Grad. Jüngere Hunde haben oft eine etwas höhere Temperatur.
Fieber grundsätzlich beim Hund nur rektal messen. Verwenden Sie am besten ein digitales Fieberthermometer.
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- bestreichen Sie den Vorderteil des Thermometers mit etwas Vaseline
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- legen Sie den Hund auf die Seite
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- heben Sie den Schwanz hoch und führen Sie das Thermometer ein
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- halten Sie auf jeden Fall das Thermometer fest, damit es nicht im Hund verschwindet
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zum Tierarzt
Haben Sie die Telephonnummer eines Tierarztes im Kopf und ist dieser auch gerade erreichbar, wenn ihrem Hund etwas passiert ist?
Unfälle ereignen sich immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Wenn Zuhause etwas passiert, können Sie im Telephonbuch nachschlagen, draußen können Sie froh sein überhaupt eine Telephonzelle zu finden.
Deshalb sollten Sie sich die Telephonnummer ihres Tierarztes bzw. die des Tierärztlichen Notdienstes notieren und bei sich führen.
Bei schweren Unfällen ist es sicherlich ratsam den Tierarzt vorab zu informieren, damit er sich auf den Notfall einstellen kann und somit keine wertvolle Zeit verlorengeht.
Trotz aller Aufregung, fahren Sie so daß Sie niemand anderen und auch sich selber und ihren Hund nicht gefährden – langsam ist oftmals sicherer und effektiver. Bewahren Sie Ruhe auch wenn es schwer fällt.
Erstmaßnahmen
Bei einem Unfall bzw. nach einer Beißerei sollten Sie unbedingt ihrer Hund sofort anleinen. Oftmals stehen die Hunde unter Schock und reagieren erst ganz normal bis der Schock nachläßt. Spürt der Hund dann die Schmerzen reagiert er meist unkontrolliert. Einen panischen Hund wieder einzufangen und zu untersuchen wird extrem schwierig. Verlassen Sie sich keinesfalls darauf, daß ihr Hund sonst sehr folgsam ist – ihr Hund befindet sich in einer Extremsituation und wird auch so reagieren.
Bei der Untersuchung des Hundes wird in der gleichen Reihenfolge vorgegangen wie beim Menschen
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- Überprüfung der Atmung
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- Überprüfung des Pulses
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- Ausschluß von Wirbelsäulenverletzungen
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- Stoppen bedrohlicher Blutungen
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- Versorgung offener Brüche
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- Schockbehandlung
Wenn Sie mal wieder einen 1.Hilfe Kursus besuchen, wird Ihnen dieses Wissen nicht nur Ihnen sondern auch bei einem eventuellen Unfall ihrem Hunde weiterhelfen.
Beatmung und Herzmassage dürfen nur durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, daß keine Atmung und kein Puls mehr vorliegen und wenn der Hund ohne ihr Eingreifen keine Überlebenschance mehr hat.
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Atemstillstand
Bei einem Atemstillstand ihres Hundes müssen Sie sofort handeln. Da die lebenswichtigen Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden, entstehen dauernde Schäden.
Handeln Sie nicht wird es zwangsläufig zudem auch zu einem Herzstillstand kommen.
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- legen Sie zunächst die Atemwege des Hundes frei
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- ziehen Sie die Zunge des Hundes nach vorne
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- entfernen Sie alles aus dem Maul, was die Atmung blockieren könnte
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- überstrecken Sie leicht den Kopf des Hundes

wenn sie Glück haben setzt nach diesen Maßnahmen die Spontanatmung des Hundes wieder ein, da die Atemwege nun nicht mehr blockiert sind.
Führt dies noch nicht zum Erfolg, müssen Sie mit der Beatmung (Mund – zu – Nase) beginnen.
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- drücken Sie das Maul des Hundes zu (Zunge darf nicht mehr heraushängen)
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- legen Sie dann Ihren Mund auf die Nasenlöcher des Hundes
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- blasen Sie kräftig und konstant Luft in seine Nase, bis sich der Brustkorb des Hundes ausdehnt (bei zu kräftigen Luftstößen kann es dazu kommen, daß Sie nicht in die Lunge sondern in den Magen des Hundes beatmen)
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- achten Sie darauf ob sich der Brustkorb des Hundes beim Beatmen ausdehnt
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- wiederholen Sie diesen Vorgang mehrere Male
Falls keine Spontanatmung einsetzt und kein Puls mehr fühlbar ist, müssen Sie mit der Herz-, Lungen- Wiederbelebung fortfahren
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Herzmassage
Falls kein Puls mehr fühlbar ist, müssen Sie sofort mit der Herzmassage beginnen. Sie erreichen damit, daß die lebenswichtigen Organe weiterhin mit Blut / Sauerstoff versorgt werden.
Kleinsthunde
Legen Sie ihren Hund auf die rechte Seite. Das Herz ist links, also muß die linke Seite des Hundes oben liegen, um eine Herzmassage durchführen zu können.
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- legen Sie eine Hand auf den Rücken des Hundes, direkt auf die Wirbelsäule
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- greifen Sie mit der anderen Hand die linke Vorderpfote des Hundes
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- ziehen Sie die Pfote leicht diagonal nach vorne, bis das Bein gestreckt ist
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- drücken Sie das Bein wieder zurück gegen den Brustkorb, die andere Hand am Rücken ist für den Gegendruck (VORSICHT – wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu Rippenbrüchen führen)
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- führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch – 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
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- zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über die Wiederbelebung haben
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- überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
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- falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen
Kleine Hunde
Legen Sie ihren Hund auf die rechte Seite. Das Herz ist links, also muß die linke Seite des Hundes oben liegen, um eine Herzmassage durchführen zu können.
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- legen Sie eine Hand auf den Rücken des Hundes, direkt auf die Wirbelsäule
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- greifen Sie mit der anderen Hand in das Brustfell des Hundes
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- drücken Sie nun beide Hände leicht gegeneinander (VORSICHT – wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu Rippenbrüchen führen)
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- führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch – 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
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- zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über die Wiederbelebung haben
-
- überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
-
- falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen
große Hunde
Legen Sie ihren Hund auf den Rücken.
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- legen Sie eine Hand mit dem Handballen auf den unteren Teil des Brustbeins des Hundes
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- legen sie ihre andere Hand darüber
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- drücken Sie nun beide Hände fest, aber vorsichtig nach unten (VORSICHT – wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu Rippenbrüchen führen)
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- führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch – 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
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- zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über die Wiederbelebung haben
-
- überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
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- falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen
Herz- Lungen- Wiederbelebung
Wenn Sie dies allein durchführen müssen, gehen Sie folgendermaßen vor
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- Atemkontrolle / Pulskontrolle
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- Atemkontrolle / Pulskontrolle
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- Atemkontrolle / Pulskontrolle
Dies wird solange durchgeführt bis Hilfe kommt oder der Hund wiederbelebt ist, d.h. Atmung und Puls setzen wieder spontan ein.
Wenn Sie dies zu zweit durchführen müssen, gehen Sie folgendermaßen vor
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- Atemkontrolle / Pulskontrolle
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle 1. Person
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- 20 Herzmassagen 2. Person
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle 1. Person
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- 20 Herzmassagen 2. Person
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- 2 mal Mund–zu–Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
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- 20 Herzmassagen
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- Atemkontrolle / Pulskontrolle

Dies wird solange durchgeführt bis Hilfe kommt oder der Hund wiederbelebt ist, d.h. Atmung und Puls setzen wieder spontan ein.
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